Kröger fährt zu Bronze

Bei den Europameisterschaften in Grenchen (Schweiz) durfte Mieke Kröger sich erneut über Edelmetall freuen. Die 28-jährige Fahrerin aus Ostwestfalen sicherte sich nach einer guten Leistung über 3000 Meter die Bronzemedaille. Im kleinen Finale bezwang sie die Italinieren Alzini mit einer Zeit von 3:21.646 Minuten, bei der sie ihre Kontrahentin auf dem letzten Kilometer sogar einholte. Nun blickt die Ostwestfälin schon mit großer Vorfreude auf die Weltmeisterschaft.

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Peter Ortkras ist unerwartet verstorben

Überraschend verstarb mit Peter Ortkras einer der besten Radsportmechaniker Deutschlands im Alter von 72 Jahren. Seit mehreren Jahrzehnten gehörte der Westfale zum festen Bestand der 6-Tage-, Bahn- und Straßenrennen. Stets hilfsbereit, immer freundlich und fachkundig stand er den Sportlerinnen und Sportlern sowie Veranstalterinnen und Veranstaltern zur Verfügung. Aber nicht nur als Mechaniker, dem die Radprofis vertrauten, unterstützte der ehemalige Automobilrennfahrer den Radsport Jahr für Jahr. Noch zwei Tage vor seinem Tod fuhr er bei der Sauerlandrundfahrt ein Begleitfahrzeug und pilotierte fachkundig und umsichtig Jurymitglieder über die Rennstrecke. Unterstützt  wurde er dabei von Sohn Christian, der lange Zeit auf Bahn und Straße erfolgreich Rennen fuhr. Gerade auf die Deutsche Profimeisterschaft auf seiner heimischen Sauerlandrunde im nächsten Jahr hatte der Neuenrader sich besonders gefreut, der im Übrigen auch in der Radsportabteilung des TUS Neuenrade aktiv war und den Verein bei den Radtourenfahrten tatkräftig unterstützte.

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Radsportler trauern um Günter Schiffner

Mit Günter Schiffner (links) ist ein langjähriger Funktionär im Alter von 87 Jahren verstorben. Schiffner war einer der Erfinder und Leiter des national renommierten Straßenrennens Gütersloh-Warstein-Gütersloh und leistete als 2. Vorsitzender des RSV Gütersloh ebenfalls gute Arbeit, auch über die Grenzen des Kreises hinaus. Kurz kann man Schiffner als eine prägende Figut des Gütersloher Radsports beschreiben. „Er war“, beschreibt RSV Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert seinen verstorbenen Vertreter, „Radsportler mit Leib und Seele, hat immer nach Lösungen gesucht und sich über Vereinsgrenzen hinweg engagiert.“

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Jesse Schulte kam, stürzte und siegte

In einem nervenaufreibenden Finale im schweizerischen Ort Bellwald sicherte sich Downhill Pilot Jesse Schulte vom RC Victoria Neheim den Gesamtsieg des IXS Downhill Cup. Obwohl der Youngster mit sattem Vorsprung ins abschliessende Rennwochenende ging, wurde es noch einmal spannend. Während er im Vorlauf am Samstag mit dem vierten Platz alles unter Kontrolle hatte, machte ihm im Finale am Sonntag ein schwerer Sturz zu schaffen. „In einer Einfahrt in ein ruppiges Steinfeld habe ich kurz nicht aufgepasst und bin hart zu Boden gegangen. Das wäre es fast gewesen mit meinem guten Ergebnis“, lautete Schultes kurzer Kommentar. Trotzdem rettete er sich mit kaputtem Helm und Schmerzen über die Ziellinie und sicherte sich mit einem zehnten Platz wertvolle Punkte für die Gesamtwertung.

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Deutsche Straßenmeisterschaften 2022 im Sauerland geplant

Im nächsten Jahr blicken die deutschen Radsportfans ins Sauerland, wo im Juni die Deutschen Straßenmeisterschaften ausgetragen werden sollen. Den Startschuss dazu gaben am Dienstag in Marsberg Rudolf Scharping (Präsident des Bund Deutscher Radfahrer), Michael Beckmann und Thomas Schröder (Bürgermeister der Städte Winterberg und Marsberg) sowie Heiko Volkert und Jörg Scherf (SVL Sports GmbH). Die Meisterschaften sollen vom 24. bis 26. Juni 2022 stattfinden. Genaue Vorstellung haben die Planer über den Ort des Zeitfahrens und über die Strecke des Männerrennens. Vorschläge zum Frauenrennen und dem Rahmenprogramm mit Nachwuchs- und Hobbyrennen werden in den kommenden Tagen besprochen.

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Knolle siegt in Paderborn

Jon Knolle präsentierte sich in den vergangenen Wochen und Monaten in bestechender Form und konnte diese bei der Westfalenmeisterschaft auch unterstreichen. Auf einem selektiven Kurs im Paderborner Land mussten die Rennfahrer rund 80 Kilometer zurücklegen. Die offene Meisterschaft wurde von zahlreichen Rennfahrern aus ganz Deutschland besucht. Zusammen mit seinem Teamkollegen Johannes Hodapp dominierte der Tempo-Bolzer Knolle das Rennen von Beginn an. Der Student startete den entscheidenen Angriff zur Halbzeit und fuhr bis zum Ziel knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung auf die nächsten Verfolger John Mandrych (P&S Thüringen) und SKS Pilot Johannes Hodapp heraus. In den Nachwuchsklassen zeigte sich der Sauerländer Nachwuchs mit Luis Edelbroich (RC Victoria Neheim, U11, 4.Platz) und Lukas Scherf (RC Victoria Neheim, U15, 7. Platz) ebenfalls stark.

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NRW überzeugt bei der BDR Bahnsichtung

An der Bahnsichtung  zur Bildung der Nationalmannschaft des BDR in Frankfurt/Oder nahm der RSV NRW mit zwölf Sportlerinnen und Sportlern der U 19 und U 17 in der Jahrgangseinteilung teil. Sowohl bei den Junioren als auch bei den Juniorinnen gab es in allen Wettbewerben gute Platzierungen. In der Einerverfolgung über 3000 Meter belegten die Sportler Leon Arenz ( Staubwolke Refrath) 3:26,495 und Louis Leidert (RSV rad- net) 3:27,493 die Plätze eins und drei. Die gefahrenen Zeiten wurden mit der Aufstellung in den Vierer BDR I belohnt. Dort belegten sie mit den Sportlern Vogt (Thüringen) und Bengelsdorf (BRB) in einer Zeit von 4:19,771 den ersten Platz.

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Gold für die Deutsche Mixed-Staffel um Mieke Kröger

Tony Martin ist wohl jedem Radsportbegeisterten in Deutschland ein Begriff. Der mittlerweile 36-jährige Spezialist im Zeitfahren ist mehrfacher Weltmeister und einer der erfolgreichsten Fahrer in Deutschland überhaupt. Einen würdigen Abschluss fand seine Karriere nun mit der Mixed-Staffel des BDR in Brügge, wo dem Team der Gewinn der Weltmeisterschaft gelang. Gemeinsam mit Max Walscheid, Nikias Arndt, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Mieke Kröger freute sich Martin am Ende über Gold. Die gebürtige Ostwestfälin Mieke Kröger hatte vor kurzer Zeit erst gemeinsam mit Franziska Brauße, Lisa Brennauer und Lisa Klein Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio geholt. Dort stellten die deutschen Damen drei Weltrekorde in Folge auf und sicherten sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher.

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