Wie kann Mountainbiken in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig, naturverträglich und für alle zugänglich gestaltet werden? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das 3. MTB-Fachseminar am 18. April 2026 in der Alten Färberei in Hagen.
Wie kann Mountainbiken in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig, naturverträglich und für alle zugänglich gestaltet werden? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das 3. MTB-Fachseminar am 18. April 2026 in der Alten Färberei in Hagen.
Auch Anton Heinz stand im Slalom auf dem Podium und fuhr auf Rang drei. Dahinter folgten Simon Menge (27.), Ole Müntjes (30.), Flynn Richter (38.), Ziggy Kaliski (45.) und Tim Friedrichs (55.). Im Cross-Country war Flynn Richter als Zwanzigster zweitbester NRW-Kaderfahrer. Nur wenige Sekunden später kamen Ole Müntjes (23.) und Simon Menge (25.) ins Ziel, Anton Heinz wurde 32., Tim Friedrichs 43.
Liebe Radsportvereine im Radsportverband NRW,
nur wenige Sportarten sind so vielfältig aufgestellt wie der Radsport. Ob auf der Straße, der Bahn oder den Disziplinen im Gelände, der Reiz sich zu messen, lockt viele Sportler*innen zu den Veranstaltungen. Für sie sind Sicherheit, Fairness und die Einhaltung von Regeln Grundvoraussetzung für ihren Sport.
Nur gut ausgebildete Kommissär*innen können das gewährleisten. Damit wir auch in Zukunft alle Rennveranstaltungen im Radsportverband NRW besetzen können, brauchen wir dringend Nachwuchs. Denn ohne Jury können keine Rennen durchgeführt werden!
Beim RTC Köln e.V. 1972 wird Vielfalt nicht nur auf dem Papier diskutiert, sondern Tag für Tag auf dem Sattel gelebt. Der Kölner Verein zeigt auf wunderbar unaufgeregte Art und Weise, wie ein modernes, attraktives Vereinsleben aussehen kann – und hat sich damit zu einem echten Vorreiter in Sachen Frauenradsport entwickelt. Der RTC Köln ist kein Ausnahmeverein in Sachen Größe, warum berichten wir dann trotzdem an dieser Stelle darüber?
Ein Blick auf die Zahlen gibt Klarheit: Von den rund 40 Mitgliedern des Vereins sind 19 Frauen. Elf von ihnen fahren sogar aktiv im gewerteten Breitensport und nehmen gemeinsam mit 18 Männern and RTFs & CTFs teil. Trotz der eher überschaubaren Vereinsgröße rangiert der RTC Köln aktuell auf einem sensationellen 5. Platz in der NRW-Rangliste und auf Platz 7 bundesweit.
Das Erfolgsgeheimnis des Vereins liegt dabei nicht im blinden Leistungsgedanken. „Höher, schneller, weiter“ steht hier ganz bewusst nicht an erster Stelle. Vielmehr ist es die gelebte Gemeinschaft, die den RTC ausmacht. Frauen und Männer gestalten das Vereinsleben gleichermaßen auf Augenhöhe. Auf der Straße gilt das ungeschriebene Gesetz: Es wird aufeinander geachtet, zusammen gefahren und aufeinander gewartet. Niemand wird zurückgelassen. Genau diese Mischung aus sportlicher Aktivität und gegenseitiger Unterstützung sorgt dafür, dass sich gerade Frauen im Verein extrem wohlfühlen.
Wie sehr diese Entwicklung auch auf Verbandsebene geschätzt wird, unterstreicht Volker Maas, Vizepräsident Freizeitsport des RSV NRW: „Ich freue mich riesig über das kontinuierliche Wachstum im Frauenradsport und bin unheimlich stolz auf das, was an unserer Basis gerade passiert. Der RTC Köln beweist auf hervorragende Weise, wie eine lebendige, offene Gemeinschaft den Breitensport für Frauen nachhaltig attraktiv macht. Genau diese Entwicklung wollen wir flächendeckend sehen.“
Ein Highlight und Pionierprojekt steht passend dazu am 10. Oktober 2026 im Kalender: An diesem Tag richtet der RTC Köln seine nächste RTF aus – und die gesamte Organisation und Durchführung liegt dabei fest in weiblicher Hand. Die Männer des Vereins dürfen sich an diesem Tag zurücklehnen, mitfahren und die Veranstaltung aus Teilnehmersicht genießen.
Dabei gehen die Frauen rund um Hauptakteurin Diana Vialon ganz neue, innovative Wege im Breitensport. Statt der klassischen Zielverpflegung mit enormem personellem Aufwand auf einem Vereinsgelände kooperiert der RTC mit einem professionellen Gastronomiebetrieb. Die Wirtin profitiert von den Gästen, der Verein von den Startgeldern und einem drastisch reduzierten Orga-Aufwand. Dieser smarte Ansatz schafft einen attraktiven Treffpunkt mit hoher Sichtbarkeit und ermöglichte es dem Verein in diesem Jahr sogar, gleich zwei RTFs anzubieten.
Flankiert wird dieses Engagement durch weitere tolle Aktionen, wie den kürzlich am 12. September veranstalteten Ladies Ride oder spezielle Schrauberworkshops für Frauen. Der RTC Köln beweist eindrucksvoll: Wenn man Frauen gezielt einbindet und Verantwortung überlässt, entstehen kreative Lösungen, von denen der gesamte Verein profitiert. Ein großartiges Best-Practice-Beispiel für den Breitensport in NRW!
Sebnitz – Mit einem beeindruckenden Auftritt beim Bundesligafinale in Sebnitz hat das U19-Team ROSE NRW die Saison 2026 eindrucksvoll gekrönt. Auf dem anspruchsvollen, welligen Rundkurs in Sachsen fuhren die Nachwuchstalente herausragende Ergebnisse ein und sorgten für einen der größten Erfolge der Saison. Besonders im Mittelpunkt stand dabei Johannes Klage, der mit einer starken Leistung nicht nur das Rennen gewann, sondern sich zugleich den Titel des Deutschen Meisters am Berg sicherte.
Wer sein Radsportwissen professionell weitergeben und die Trainingsplanung im Verein auf das nächste Level heben möchte, hat jetzt noch die Chance auf einen der letzten freien Plätze in unserer kommenden C-Trainer-Ausbildung.
Dudenhofen – Für das Sprintteam NRW stand vom 27.-30.08. in der „Badewanne“ von Dudenhofen – der Betonbahn, auf der im vergangenen Jahr die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden – ein weiteres Sprintmeeting im Rahmen der German Cycling Nachwuchs Liga an. Besonders stark präsentierten sich die U17 Fahrer und Fahrerinnen, mit Alois Klomfaß, Ole Braun, Maria Fuhrmann und Carla Bauerfeind standen am Samstag beim Sprint gleich 4 Fahrer*innen auf dem Podium. Klomfaß konnte sich sogar den Doppelsieg holen, denn er gewann sowohl das Keirin Rennen am Freitag als auch den Sprint am Samstag. Fuhrmann konnte an beiden Tagen auf den 2. Platz fahren vor Teamkollegin Bauerfeind die 3. wurde.
Genthin – Traditionell stehen am letzten Augustwochenende mit dem „Spee-Cup“ auch die Meisterschaften im Paar- und Mannschaftszeitfahren der Schüler*Innen und Jugendfahrer*innen, sowie die Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Juniorinnen und Junioren an. Erneut kam der NRW-Nachwuchs in diesem Jahr wieder sehr gut mit der flachen Strecke auf der Bundesstraße 1 klar.
Dass uns das Thema „Frauen im Radsport“ eine absolute Herzensangelegenheit ist, haben wir in der jüngsten Vergangenheit bereits auf verschiedenen Ebenen deutlich gemacht. Erst vor Kurzem haben wir als Verband beispielsweise aus eigenen Mitteln das Ausbildungsstipendium für unsere Nachwuchstrainerin Emilia Rauner ins Leben gerufen, um gezielt mehr weibliche Vorbilder an die sportliche Basis und in die Vereine zu bringen. Nun gehen wir auch auf organisatorischer Ebene den nächsten konsequenten Schritt und freuen uns über großartigen Zuwachs: Mit Sandra Janiec und Sabine Welz engagieren sich ab sofort gleich zwei Frauen in der wichtigen Funktion als Regionale Ansprechpartnerinnen im Bereich RTF/CTF.