RSV NRW begrüßt Olympiabewerbung KölnRheinRuhr – Radsport kann zum Aushängeschild der Spiele werden

Nordrhein-Westfalen hat die große Chance, olympische und paralympische Geschichte zu schreiben: Mit der Bewerbung KölnRheinRuhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 entsteht ein Konzept, das genau zu unserem Land passt – modern, nachhaltig und mitten in einer Region, die Sport lebt. Der Radsportverband NRW unterstützt diese Bewerbung ausdrücklich und ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 mit „Ja“ zu stimmen.

„Olympia in NRW wäre ein Segen – nicht nur als sportliches Großereignis, sondern als langfristiger Impulsgeber für unsere Städte, unsere Infrastruktur, unsere Vereine und damit vor allem für unsere Jugend“, erklärt RSV-Präsident Thomas Peveling. „Diese Bewerbung ist eine einmalige Chance, nachhaltige Investitionen zu beschleunigen und dem Sport in NRW dauerhaft einen höheren Stellenwert zu geben.“

Die Bewerbung setzt bewusst auf ein Konzept, das viele Menschen mitnimmt: 17 Städte tragen gemeinsam die Idee und schaffen damit eine Bewerbung, die auf Zusammenhalt statt Zentralismus setzt. Köln übernimmt dabei als „Leading City“ die internationale Strahlkraft, während die Region Rhein-Ruhr die einzigartige Dichte an Sportstätten und Eventkompetenz liefert.

Ein starkes Signal ist auch die demokratische Legitimation: Als einzige Bewerberregion führt NRW in allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch – rund vier Millionen Menschen können abstimmen.

Für den Radsport ist NRW traditionell ein Kernland.  Viele der erfolgreichsten deutschen Radsportler*innen haben seit jeher ihre Wurzeln in NRW-Vereinen. Mit einer Olympia-Ausrichtung könnte der Radsport aber noch einmal eine neue Dimension erreichen. Was gibt es für eine bessere Motivation für den Radsport-Nachwuchs als Olympische Spiele vor der Haustür? Die meisten der potentiellen Teilnehmer*innen der Spiele in Rhein-Ruhr sind heute im Schüler-Alter und könnten durch diese einmalige Gelegenheit ganz neue Energien und Antriebe freisetzen.

Ein Kernbaustein für potentielle Olympische Spiele in NRW ist die entstehende neue Radrennbahn – das Radsportzentrum in Köln-Müngersdorf (Albert-Richter-Velodrom). Dieses Projekt steht für modernen Radsport, professionelle Nachwuchsförderung und eine Infrastruktur, die langfristig bleibt. Die Relevanz dieses Projekts würde durch Olympia in NRW nachträglich erhöht.

Eine olympiataugliche Radinfrastruktur gibt der Bewerbung zusätzlich Rückenwind.

Olympische und Paralympische Spiele können NRW darüber hinaus einen Schub geben, der noch Jahrzehnte wirkt: durch Stadtentwicklung, Modernisierung, Barrierefreiheit und zusätzliche Förderung für Sport und Bewegung.

Im Konzept wird ausdrücklich betont, dass schon 2026 ein neues Förderprogramm des Landes zur Sanierung von Sportstätten im Breitensport starten wird (Umfang: 600 Millionen Euro) und zudem die Bedingungen für Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsleistungssport deutlich verbessert werden. Diese Effekte treffen die Basis direkt – also genau dort, wo der Sport entsteht: in Vereinen und an Schulen.

Gerade im Radsport kann das enorme Wirkung entfalten – von Trainingsmöglichkeiten über Vereinsförderung bis zu sicheren Strecken, Veranstaltungen und Talentprogrammen.

Am 19. April 2026 liegt die Entscheidung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Beim Ratsbürgerentscheid wird per Ja/Nein-Frage über die Beteiligung der jeweiligen Kommune an der Bewerbung abgestimmt. Der RSV NRW ruft dazu auf, diese Chance zu nutzen:

Stimmt mit Ja – für eine Region, die Sport kann. Für eine Bewerbung, die nachhaltig gedacht ist. Für Impulse, die unsere Vereine und unsere Jugend stärken. Stimmt für Olympia in NRW“