Am Sonntag, 8. Februar, wurde es in Niedermehnen (Kreis Minden) ernst für den Radball-Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen. Nach einer Ligaphase, die seit September lief, waren die jeweils fünf besten Teams jeder Altersklasse zur NRW-Meisterschaft eingeladen. Für viele der jungen Sportlerinnen und Sportler ist dieser Tag der Höhepunkt der Saison – entsprechend groß war die Motivation.
Auch wenn eine Krankheitswelle das Teilnehmerfeld etwas ausdünnte, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Die Teams, die antreten konnten, zeigten engagierte Spiele, viel Kampfgeist und sehenswerten Radball. Neben den Landesmeistertiteln ging es schließlich auch um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Und weil nicht nur der erste, sondern auch der zweite und dritte Platz einen Start im Viertelfinale zur DM bedeuten kann, wurde um jede Partie bis zum Schluss gefightet.
In der U19 setzte sich der RSV Leeden mit Pascal Westphal und Ilias Kröner durch und sicherte sich den NRW-Titel. Lukas Lank und Ben Juckenhöfel vom RSC Schiefbahn belegten Rang zwei, gefolgt von Fritz Reinbott und Thilo Peters vom RV Velbert auf Platz drei.
In der U17 durfte der Gastgeber jubeln: Emilian Bouwhuis und Mattis Wilke vom RSC Niedermehnen holten sich vor heimischem Publikum den Landesmeistertitel. Marlon Manhold und Conner Preuß vom RV Velbert wurden Zweite. Weitere DM-Startplätze wurden anhand der Ligaplatzierungen vergeben, da einige Teams krankheitsbedingt nicht antreten konnten.
In der U15 gingen der Titel und damit auch die Goldmedaillen an Ben Süper und Tom Steffen vom HRSV Köln-Stammheim. Leo Weiß und Frederik Püffke vom RSC Niedermehnen sicherten sich Platz zwei. Auch hier fehlten leider einige qualifizierte Mannschaften.
Vollständig besetzt war das Feld in der U13 – und die jungen Talente lieferten sich spannende Spiele. Am Ende setzten sich Moritz und Amelie Göttken von der SG Suderwich durch. Zweite wurden Lennard Arns und Lorenz Krüger vom RV Methler, Rang drei ging an Miljan Berkemeier und Jonathan Wohlfahrt vom RRSV Altena.
Trotz der besonderen Umstände war es ein gelungener Meisterschaftstag mit viel Einsatz und fairen Begegnungen. Der Radsportverband NRW gratuliert allen Platzierten herzlich und drückt den qualifizierten Teams die Daumen für die Viertelfinals der Deutschen Meisterschaften.