Am vergangenen Wochenende drehte sich für die U17-Athletinnen und -Athleten aus dem Ausdauerbereich Straße und Bahn in Reken alles um ein Thema, das im modernen Radsport immer wichtiger wird: Krafttraining und Plyometrie. Dabei ging es nicht um möglichst schwere Gewichte oder spektakuläre Sprünge, sondern vor allem um saubere Technik, ein gutes Gefühl für Belastung und darum, die Übungen so zu verstehen, dass sie später auch im Vereins- oder Heimtraining sinnvoll umgesetzt werden können.
Austragungsort war die Sportschule Reken, wo die jungen Sportlerinnen und Sportler den gesamten Samstag und Sonntag gemeinsam verbrachten. Durch die Unterbringung und Verpflegung direkt vor Ort konnten alle konzentriert arbeiten – kurze Wege, gute Bedingungen und viel Raum für Austausch zwischen Trainingseinheiten sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
In zwei Krafteinheiten arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und vorgebeugtem Rudern. Schritt für Schritt wurden Technik und Körperhaltung verfeinert, sodass am Ende spürbar sicherer und kontrollierter trainiert werden konnte. Gleichzeitig lernten die Athletinnen und Athleten, ihre Belastung besser einzuschätzen und gezielter zu steuern – ein wichtiger Schritt, um Krafttraining langfristig sinnvoll in ihren Trainingsalltag zu integrieren.
Ergänzt wurde das Programm durch zwei Einheiten Plyometrie, bei denen Sprung- und Landetechniken sowie koordinative Elemente im Fokus standen. Um die Inhalte noch praxisnäher zu machen, gab es zusätzlich kurze Laufeinheiten mit Treppenläufen und Treppensprüngen. So entstand ein vielseitiges Übungsrepertoire, das die Teilnehmenden künftig selbstständig nutzen können. Zwei Dehneinheiten rundeten das Wochenende ab und halfen dabei, Beweglichkeit und Körpergefühl zu schulen.
Besonders schön war zu sehen, wie sich die Gruppe im Laufe des Lehrgangs entwickelte: Gegen Ende der Einheiten beobachteten sich die Athletinnen und Athleten gegenseitig und gaben sich konstruktives Feedback – ein Zeichen für wachsendes Verständnis und starken Teamgeist. Die Stimmung war durchweg positiv, und auch diejenigen mit bereits vorhandener Erfahrung konnten neue Impulse mitnehmen.
Geleitet wurde der Lehrgang von Landestrainer Frederic Jansen, der sowohl organisatorisch als auch inhaltlich den Überblick behielt. Unterstützt wurde er von Sportwissenschaftler Leon Schwensfeier, der das Programm akribisch vorbereitet hatte und mit viel Fachwissen begleitete. Ein großer Dank geht an beide für ihren Einsatz.
Am Ende bleibt festzuhalten: Ein lehrreiches, intensives und gleichzeitig sehr gelungenes Wochenende – danke an alle Athletinnen und Athleten für ihr Engagement. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Maßnahmen