Einsatz für freie Fahrt im Wald: Konstruktiver Austausch zum neuen Landesforstgesetz

Das Radfahren auf Wegen im Wald soll in Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft ohne Breitenbeschränkungen möglich sein. Für dieses gemeinsame Ziel hat sich der Radsportverband NRW bei einem intensiven verbandsübergreifenden Austausch mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW eingesetzt. Mit am Tisch saßen dabei auch Vertreter der DIMB, des DAV-Landesverbands NRW, des Mountainbike Forums sowie des ADFC.

Im Zentrum der Gespräche stand der aktuelle Referentenentwurf zur Änderung des Landesforstgesetzes. Gemeinsam haben die Partnerverbände sehr deutlich auf die problematischen Änderungsvorschläge in diesem Entwurf hingewiesen. In einer sachlichen Diskussion wurde klar herausgestellt, welche negativen Auswirkungen die neu geplanten Formulierungen auf den Rad- und Breitensport in unseren heimischen Wäldern hätten.

Der Dialog mit dem Ministerium verlief erfreulich konstruktiv und war von einem sehr offenen Austausch geprägt. Wir konnten den Eindruck gewinnen, dass die Verantwortlichen nun die Dringlichkeit des Anliegens erkennen und verstehen, dass die Formulierung des aktuellen Gesetzes mindestens beibehalten werden muss. Nur so können die bestehenden Nutzungsrechte für alle Radfahrer und Mountainbiker im Land gesichert werden.

Im nächsten Schritt bereiten wir als RSV in enger Abstimmung über das Kompetenz- und Koordinierungsteam Mountainbike NRW derzeit unsere offizielle Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf vor. So stellen wir sicher, dass die Interessen des Radsports auch auf dem formellen Weg weiterhin nachhaltig und stark vertreten werden.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an alle, die in den vergangenen Tagen auf sehr konstruktive Weise ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht und der Thematik damit den nötigen Nachdruck verliehen haben.