Jahrestagung Straße/Bahn/Cyclocross bestätigt positiven Trend  

Foto: Hermann Schiffer

Duisburg – Wieder einmal gelang es dem Kompetenzteam Straße/Bahn/Cyclocross am 11. Januar 2020 in den Räumlichkeiten der Sportschule Wedau in Duisburg eine Interessante, informative und kurzweilige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Der Einladung zur Jahrestagung des Kompetenzteams waren rund 30 Vertreter aus den Vereinen des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen gefolgt.

Der Sprecher des Kompetenzteams Straße/Bahn/Cross Heinz Nordhoff begrüßte die Anwesenden herzlich und freute sich, dass mit Hermann Schiffer (Vizepräsident Sportbetrieb Olympische Sportarten) und Michael Zahlten (Vizepräsident Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) auch zwei Präsidiumsmitglieder des Radsportverbandes NRW an der Tagung teilnahmen.

Nach der Vorstellung der Tagesordnung folgte mit der Lizenzreform direkt im Anschluss das brisanteste Thema des Tages. Hermann Schiffer stellte die aktuelle Situation und die Neuerungen der Reform vor, beantwortete ausführlich die Fragen der interessierten Zuhörer und ging auf die lebhafte Diskussion zu diesem Thema ein.

Im Anschluss beschrieb Heinz Nordhoff den Aufbau und die aktuelle Situation des Kompetenzteams Straße/Bahn/Cyclocross und warb um neue Mitglieder für das Team.

Einen Blick in die Zukunft wagte LV-Trainer Holger Sievers mit einem neuen Jugend- und Nachwuchskonzept, dass wieder für mehr junge Radsportler sorgen soll. Ergänzend ging der Arbeitsgruppenkoordinator Jugend Udo Weingärtner auf die Situation des Nachwuchsradrennsports ein.

Hermann Schiffer zog beim Thema „Sportjahr 2019 und Terminkalender 2020“ ein positives Fazit und konnte im vergangenen Jahr auf fast 70 Straßenrennen zurückblicken. Aufgrund der bisher vorliegenden Anmeldungen für 2020 wird eine ähnliche Anzahl an Straßenrennen erwartet. Die Koordinatorin der Kommissäre Karin Dickhäuser blickte ebenfalls auf ein gutes Jahr zurück und freute sich über den personellen Zuwachs der Jurymitglieder.

In Abwesenheit von Stephan Breuer, dem Koordinators Bahn, verlas Heinz Nordhoff stellvertretend den Bericht mit durchweg positiven Nachrichten über den Bahnradsport in NRW und den Albert-Richter-Cup, der auf fünf Rennen ausgebaut werden konnte und auf weiteren Zuwachs in den kommenden Jahren hofft.

Positives konnte auch Markus Schellenberger als Koordinator Leistungssport berichten. Mit einem von nur zehn bundesweiten Radsport-Leistungszentren hat der Radsportverband NRW am Standort in Köln nun die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung.

Zum Thema NRW-Cross-Cup referierte Stephan Rokitta, Leiter der Rennserie und Stellvertretender Sprecher des Kompetenzteams Straße/Bahn/Cyclocross. Der positive Trend im Querfeldeinsport setzt sich weiterhin fort und nach den erfolgreichen Austragungen in den vergangenen Jahren steigen die Aussichten auf einen weiteren Ausbau der Rennserie. Er berichtete auch zum Thema Radrennveranstaltungen und ging insbesondere auf die Entwicklung und die aktuelle Situation der Straßenradrennen in NRW ein. Obwohl ein Abwärtstrend unverkennbar ist und gewisse Rahmenbedingungen nicht beeinflusst werden können, bot er mit seiner Arbeitsgruppe Radrennveranstaltungen Unterstützungsmöglichkeiten zur Trendumkehr an.

Schließlich konnte Heinz Nordhoff die Vergabe der kommenden NRW-Meisterschaften verkünden, die in 2020 in den Disziplinen Straßenrennen (Werne und Hamm), Einzelzeitfahren (Elsdorf), Bergzeitfahren (Siedlinghausen), Cyclocross (Dorsten) und auf der Bahn (Büttgen und Bielefeld) ausgetragen werden.

gez. Kompetenzteam Straße / Bahn / Cyclocross; Text Stephan Rokitta